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Das Longines PfingstTurnier Wiesbaden

... und der U25-Förderpreis – Vielseitigkeit

Deutschlands Vielseitigkeitsnachwuchs ist spitze. Seit Jahren sind die Junioren und Jungen Reiter zuverlässige Medaillenlieferanten bei Europameisterschaften. Der Sprung ins „Senioren”-Lager ist allerdings nicht einfach. Um den jungen Talenten diesen Schritt zu erleichtern, wurde 2012 der U25-Förderpreis Vielseitigkeit geschaffen – hier treten die Reiter zwischen 18 und 25 Jahren gezielt gegeneinander an.

Von Anfang an war Wiesbaden Station dieser wichtigen Förderserie. Erste U25-Förderpreis-Siegerin in Wiesbaden war 2012 Julia Krajewski, die 2016 zu Deutschlands Olympia-Equipe gehörte. Danach dominierte Leonie Kuhlmann mit ihrer Kaderpartnerin Cascora die Gesamtwertung bei den ‘U25-Buschis’. 2013 und 2014 gehörten diese beiden schon zu den Besten und vertraten Deutschland bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter, 2015 und 2016 flitzten sie durch Wiesbadens Drei-Sterne-Kurs. Sieben Stationen zählt der U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2019, Wiesbaden ist Station Nummer 4. Eine Station, die immer wieder bewiesen hat: Wer hier besteht, hat Championats-Qualität!

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf die jungen Talente!

... und der Piaff Förderpreis - Dressurserie für Nachwuchsreiter

Junge Dressurreiter bis 25 Jahre sind die Zukunft des Dressursports und auf dem Wege, in den großen Sport hineinzuwachsen. Der Piaff-Förderpreis unterstützt diese Szene der jungen Grand-Prix-Reiter, die die Chance nutzen, sich langsam mit den höchsten Anforderungen des Dressurreitens vertraut zu machen, ohne dabei gleich gegen Profis und aktuelle Topreiter antreten zu müssen.

Beim Piaff-Förderpreis sind die Nachwuchshoffnungen unter sich und auf vier deutsche Turnieren vertreten. Geritten wird bei den Qualifikationen jeweils der Intermediaire II sowie der U25 Grand-Prix. Im Finale müssen die Reiter den U25 Grand-Prix sowie den aktuellen internationalen Grand Prix bewältigen.

Benannt wurde der Piaff-Förderpreis nach dem berühmten Dressurpferd Piaff von Olympiasiegerin Liselott Schindling-Rheinberger, besser bekannt unter dem Namen Linsenhoff. Die Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports ist es auch, die diese Serie ermöglicht.

... und Meggle Champion of Honour

Seit 2015 macht sich die Serie auf den schönsten Dressurturnieren Deutschlands auf die Suche nach dem Reiter oder der Reiterin, die Dressur in Harmonie zelebrieren und leben, 2019 erstmals auch bei uns.

Punkte fürs Ranking werden auf sechs Turnieren jeweils im Grand Prix vergeben. Dabei geht es nicht um Sieg und Niederlage, sondern um ganz andere und eigentlich viel wichtigere Werte: Fairness, Unsichtbare Einwirkung, Erscheinungsbild und Ausstrahlung, den Umgang mit dem Pferd außerhalb der Prüfung, Gesamtharmonie in der Vorbereitungszeit sowie Kollegialität mit den anderen Reitern. Für all diese Attribute steht in der Pferdeszene Linda Tellington-Jones, die als Schirmherrin für die MEGGLE Champion of Honour gewonnen werden konnte. Im Mittelpunkt dieses Engagements steht der Grundsatz „Dressur in Harmonie“, der vom weltweit geschätzten Dressurausbilder und inzwischen verstorbenen Walter A. Zettl geprägt und in einem Buchtitel verewigt wurde. Ihm und seinen Verdiensten im Dressursport und um die Pferde ist die Serie gewidmet.

Eine Jury von hochrangigen Dressurfachleuten, wie Stewards, renommierte Ausbilder und Richter geben nach dem Schulnotensystem ihre Bewertung zwischen eins und sechs ab. Beim strahlenden Finale im Rahmen des internationalen Vier-Sterne-Turniers MUNICH INDOORS in der legendären Olympiahalle der bayerischen Landeshauptstadt wird dann der MEGGLE Champion of Honour over all gekrönt und gefeiert.

Zu den bisherigen Siegern zählen Reitmeister Hubertus Schmidt, Olympiasiegerin und Weltmeisterin Dorothee Schneider sowie die erst 29-jährige Grand Prix-Reiterin Victoria Michalke. Wer wird sich wohl in diesem Jahr die ausdrucksvollen Pferdeplastik und den Geldpreis in von Höhe von 7.000 Euro für den Sieger holen? Der Zweit- und Drittplatzierte werden mit 4.000 Euro beziehungsweise. 2.000 Euro bedacht.

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