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Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und DKB-Riders Tour – zwei Garanten für Spitzensport

Das Internationale PfingstTurnier in Wiesbaden-Biebrich ist ein Klassiker – auch in der DKB-Riders Tour. Seit Gründung der Serie 2001 ist das Festival im Schlosspark Bestandteil der TOUR, die sich mittlerweile international als Magnet für die besten Springreiter der Welt etabliert hat. Der DKB-Riders Tour-Erfolg ist somit wieder ein PfingstTurnier-Magnet. Turniergrößen wie Marcus Ehning, Meredith Michaels-Beerbaum und Ludger Beerbaum sammelten im Schlosspark schon im Großen Preis von Wiesbaden bei der dominierenden deutschen Springsportserie wichtige Punkte. Den Auftakt macht die Tour mit dem Titelsponsor der Deutschen Kreditbank AG bei den „Horses & Dreams” in Hagen. Das PfingstTurnier ist die dritte Etappe der Serie, bei der die internationalen Springstars auf dem Weg zum Titel „Rider of the Year” ihre Punktekontos aufstocken können.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und Deutschlands U25-Springpokal

Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier feiert 2017 eine weitere Premiere: Neben dem Louisdor-Preis präsentieren sich bei der 81. Ausgabe des PfingstTurniers auch Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter. Deutschlands U25-Springpokal geht in seine vierte Saison und macht erstmals in Wiesbaden Station.

„Wir sind unheimlich froh, dass wir mit dieser Serie nach Wiesbaden kommen dürfen“, erklärt Bundestrainer Otto Becker. „Wiesbaden ist eins von den Top-Turnieren, die wir in Deutschland haben. Ich bin sicher, dass die jungen Leute da viel lernen können. Der große Platz mit den alten Bäumen ist speziell, in positivem Sinn speziell.“ Insgesamt sind es in diesem Jahr drei Springpokal-Stationen plus Finale, Wiesbaden ist Station Nummer zwei. Bei den anderen Stationen werden drei Prüfungen geritten, Wiesbaden hat eine Sonderregelung: In Wiesbaden werden nur zwei Prüfungen geritten, aber in beiden Prüfungen dürfen zwei Pferde geritten werden. Allerdings müssen die Reiter im Vorfeld benennen, welches Pferd für die Wertung des Springpokals zählen soll. „Ich freue mich sehr auf die Station Wiesbaden“, ergänzt Becker. „Für uns ist das eine super Station mit Blickrichtung zum Finale in Aachen.“

2014 wurde die Serie für die U25-Springreiter ins Leben gerufen. Denis Nielsen saß auf Cashmoaker als er beim Finale über die Ziellinie ritt und Deutschlands erster Springpokal-Sieger wurde. Ein Jahr später sicherte er sich den Titel: Deutscher Meister! 2015 flitzte Guido Klatte auf Coolio fast dreieinhalb Sekunden schneller durch das Springpokal-Finale als sein Verfolger und siegte souverän. Ein Jahr später wurde er Europameister der Jungen Reiter, 2017 hat er sich bereits mit sensationellen Runden einen Startplatz beim Weltcup-Finale in Omaha/USA gesichert. Im dritten Jahr feierte die erste junge Dame ihren Springpokal-Sieg: Kendra Claricia Brinkop trat im finalen Stechen gegen zwei weitere Damen an und siegte mit sieben Sekunden Vorsprung auf dem ehemaligen Bundeschampion A la Carte. Noch einer von den ganz erfolgreichen ‘jungen Wilden’ ist Niklas Krieg. 2015 gewann er die U25-Springpokal-Etappe in Mannheim, ein halbes Jahr später verwies er die gesamte internationale Spitze beim Weltcup-Springen in Leipzig auf die Plätze und startete bis zum Finale in Göteborg durch.

Fraglos: Der U25-Springpokal ist die ‘Fundgrube’ für die Championatsreiter von morgen. Das passt zu Wiesbaden. „Das PfingstTurnier ist seit vielen Jahren Station des U25-Förderpreises Vielseitigkeit und das mit großer Überzeugung und Begeisterung von unserer Seite“, betont Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC). „Wir wissen, dass der Nachwuchs die Chance braucht, sich unter Topreitern und mit besten Bedingungen zu messen. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt auch die besten deutschen Nachwuchsreiter im Springsattel bei uns im Schlosspark zu Gast haben werden. Der U25-Springpokal passt wunderbar zu unserem Konzept.“

Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier wird nach Mannheim und vor Balve die zweite der drei U25-Springpokal-Stationen sein. Die Finalisten treffen sich, wie im vergangenen Jahr, im Rahmen des CHIO Aachen.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und der Louisdor-Preis – Nachwuchspferde Grand Prix (FN)

Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr erstmals den Louidor-Preis bei uns zu Gast haben. Der Louisdor-Preis wird von der Liselott und Klaus Rheingerger Stiftung (Kronberg) unterstützt und ist eine Serie für acht- bis zehnjährige Pferde, die behutsam an die schwerste Prüfungsklasse heran geführt werden sollen.

Zwar enthalten die Aufgaben alle Elemente des Grand Prix, sind aber in den Anforderungen etwas reduziert. So werden beispielsweise weniger Serienwechsel verlangt, die Piaffe darf noch mehr Vorwärtstendenz haben, als dies im „großen“ Dressursport erwünscht ist. Zu den bisherigen Siegern zählen unter anderem El Santo mit Isabell Werth und Dablino mit Anabel Balkenhol, die beide schon wenig später in den deutschen Championatsmannschaften eingesetzt wurden.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und die Event Riders Masters

Die Vielseitigkeitswettbewerbe beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier sind anders, das waren sie immer schon: ganz nah und mittendrin. 2017 locken sie mit einer weiteren Spezialität. Das PfingstTurnier wird Station der Vielseitigkeitsserie Event Rider Masters (ERM)! Das Preisgeld wird auf 60.000 Euro aufgestockt.

Die Vielseitigkeitsstrecke führt durch den idyllischen Schlosspark – nah an den Zuschauern, herrlich zu beobachten, mit dem Zieleinritt auf dem großen traditionellen Springplatz. Internationale Reiter lieben den Schlosspark mit seiner Atmosphäre. Der Bundestrainer der deutschen Vielseitigkeitsreiter, Hans Melzer, ist ein Wiesbaden-Fan. Hier kann er jedes Jahr Nachwuchsreiter und Championatskandidaten testen. Und er ist Stammgast seit vielen Jahren: Michael Jung, der Beste. Der Olympiasieger, der Weltmeister und der jüngste Reitmeister. Auch er liebt dieses Turnier.

All das war für die Wiesbadener Organisatoren kein Grund, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. 2017 wird das Wiesbadener PfingstTurnier nun die erste Station der Event Rider Masters außerhalb Großbritanniens und die zweite der insgesamt sieben Stationen. „Ich freue mich sehr auf die Premiere der Event Rider Masters in Wiesbaden“, erklärt Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club. „Die Leute, die hinter dieser Serie stehen, wollen wirklich etwas für den Vielseitigkeitssport bewegen. Wir auch! Deshalb passen wir so gut zusammen und werden mit vereinten Kräften an einem Strang ziehen.“

Die Event Rider Masters ist noch jung, 2016 feierte sie ihre erste Saison – mit sechs ausgesuchten Stationen ‚auf der Insel’. In diesem Jahr werden es fünf in Großbritannien, eine in Frankreich und Wiesbaden in Deutschland sein. Das PfingstTurnier hat eine mehr als 80 Jahre währende Tradition mit jeder Menge Erfahrung und Knowhow. Beide können sich in ihrer Arbeit wunderbar gegenseitig inspirieren und unterstützen. Wiesbaden hat schon immer Spitzenreiter angezogen, die ERM ist eine zusätzliche Verlockung und das vierfache Preisgeld – 15.000 Euro waren es 2016, 60.000 werden es 2017 sein – dürfte die Reiter ebenfalls freuen. Eins steht schon heute fest: Das Starterfeld beim Wiesbadener PfingstTurnier 2017 dürfte eins der Extraklasse werden.

„Für uns ist es ein aufregender Schritt, die Serie auf den europäischen Kontinent auszuweiten“, erklärte mit Nachdruck ERM-Chef Chris Stone. „Die FEI legt großen Wert auf die geografische und internationale Ausbreitung der Serie – mit Blick auf den Sport und die Sponsoren. Wo könnte ein besserer Start in diese Richtung gelingen, als mit dem international bekannten und bewährten Turnier in Wiesbaden. Wir sind sehr froh, Wiesbaden als Station der Event Rider Masters begrüßen zu können.“

Das Ziel der Event Rider Masters ist nicht zuletzt die verbesserte Darstellung des Sports in den Medien. So werden alle Ritte mit neuen Kameratechniken übertragen – auch auf einer großen Videowand vor Ort im Stadion – fachkundig kommentiert und mit statistischen Analysen untermauert.

2017: die Event Rider Masters in Wiesbaden – eine wunderbare Vielseitigkeitspremiere!

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und der U25-Förderpreis – Vielseitigkeit

Deutschlands Vielseitigkeitsnachwuchs ist spitze. Seit Jahren sind die Junioren und Jungen Reiter zuverlässige Medaillenlieferanten bei Europameisterschaften. Der Sprung ins „Senioren”-Lager ist allerdings nicht einfach. Um den jungen Talenten diesen Schritt zu erleichtern, wurde neben dem Derby-Dynamic-Cup der U25-Förderpreis geschaffen – hier treten die Reiter zwischen 18 und 25 Jahren gezielt gegeneinander an. Die jeweils besten drei jeder Wertungsprüfung werden mit einer Extra-Ausbildungsgratifikation bedacht.

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf die jungen Talente!

 

DKB-Riders Tour

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