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Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und DKB-Riders Tour – zwei Garanten für Spitzensport

Das Internationale PfingstTurnier in Wiesbaden-Biebrich ist ein Klassiker – auch in der DKB-Riders Tour. Seit Gründung der Serie 2001 ist das Festival im Schlosspark Bestandteil der TOUR, die sich mittlerweile international als Magnet für die besten Springreiter der Welt etabliert hat. Der DKB-Riders Tour-Erfolg ist somit wieder ein PfingstTurnier-Magnet. Turniergrößen wie Marcus Ehning, Meredith Michaels-Beerbaum und Ludger Beerbaum sammelten im Schlosspark schon im Großen Preis von Wiesbaden bei der dominierenden deutschen Springsportserie wichtige Punkte. Den Auftakt macht die Tour mit dem Titelsponsor der Deutschen Kreditbank AG bei den „Horses & Dreams” in Hagen. Das PfingstTurnier ist die dritte Etappe der Serie, bei der die internationalen Springstars auf dem Weg zum Titel „Rider of the Year” ihre Punktekontos aufstocken können.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und Deutschlands U25-Springpokal

Deutschlands U25 Springpokal geht 2018 ins fünfte Jahr und hat sich zu einer festen Größe im Springsport etabliert. Die Serie wird durch die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und die Familie Müter, Elmgestüt Drei Eichen (Königslutter), finanziell ermöglicht.

Auf Initiative der beiden Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann ins Leben gerufen, gibt der Springpokal erfolgreichen Springreiterinnen und -reitern in der Altersklasse bis 25 Jahre Gelegenheit, auf Topturnieren weitere Erfahrung im Spitzensport zu sammeln. Geritten werden Prüfungen der Klasse S** und S***. Ihnen werden nicht nur Startmöglichkeiten bei renommierten Turnieren geboten, sondern sie können auch eine intensive Betreuung durch die Bundestrainer in Anspruch nehmen.

Die Serie führt die Teilnehmer auch 2018 wieder über drei renommierte Turniere zum Finale. Über Stationen in Mannheim, Wiesbaden und Balve qualifizieren sich die jungen Springreiter für das Finale im Rahmen des CHIO Aachen. Während der Turniere stehen die Bundestrainer den Teilnehmern helfend zur Seite.

2017, bei der 81. Ausgabe des Internationalen Wiesbadener PfingstTurnieres machte die Serie bei uns Premiere.

„Wir sind unheimlich froh, dass wir mit dieser Serie nach Wiesbaden kommen dürfen“, erklärt Bundestrainer Otto Becker 2017. „Wiesbaden ist eins von den Top-Turnieren, die wir in Deutschland haben. Ich bin sicher, dass die jungen Leute da viel lernen können. Der große Platz mit den alten Bäumen ist speziell, in positivem Sinn speziell.“

2014 wurde die Serie für die U25-Springreiter ins Leben gerufen. Denis Nielsen saß auf Cashmoaker als er beim Finale über die Ziellinie ritt und Deutschlands erster Springpokal-Sieger wurde. Ein Jahr später sicherte er sich den Titel: Deutscher Meister! 2015 flitzte Guido Klatte auf Coolio fast dreieinhalb Sekunden schneller durch das Springpokal-Finale als sein Verfolger und siegte souverän. Ein Jahr später wurde er Europameister der Jungen Reiter, 2017 hat er sich bereits mit sensationellen Runden einen Startplatz beim Weltcup-Finale in Omaha/USA gesichert. Im dritten Jahr feierte die erste junge Dame ihren Springpokal-Sieg: Kendra Claricia Brinkop trat im finalen Stechen gegen zwei weitere Damen an und siegte mit sieben Sekunden Vorsprung auf dem ehemaligen Bundeschampion A la Carte. Noch einer von den ganz erfolgreichen ‘jungen Wilden’ ist Niklas Krieg. 2015 gewann er die U25-Springpokal-Etappe in Mannheim, ein halbes Jahr später verwies er die gesamte internationale Spitze beim Weltcup-Springen in Leipzig auf die Plätze und startete bis zum Finale in Göteborg durch.

Mit dem Start in Aachen ist die Förderung für die Finalisten von Deutschlands U25 Springpokal noch nicht vorbei. Der Finalsieger ist automatisch für das Finale des European Youngster Cups qualifiziert, einer internationalen Springsportserie für junge Reiter unter 25 Jahren. Das Finale findet im Dezember in Salzburg statt. Außerdem werden aus den Teilnehmern des Springpokals Reiter ausgewählt, die in einem Nationenpreis für Deutschland starten dürfen.

Heinrich-Hermann Engemann sagt aktuell: „Ich bin begeistert, dass es auch in diesem Jahr gelingen wird, die so wichtige U25-Gruppe zu fördern. Der Springpokal ist ein hervorragendes Instrument, den jungen Leuten den Übergang in den internationalen Spitzensport zu erleichtern. Dafür sind wir Familie Müter und der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport sehr dankbar.” Wie erfolgreich das Konzept aufgeht, beweisen die Sieger der vergangenen Jahre: Maurice Tebbel beispielsweise gewann 2017 in Aachen nicht nur das Finale von Deutschlands U25 Springpokal, sondern auch mit dem deutschen Team den Nationenpreis und wurde im Anschluss für die Europameisterschaften in Göteborg nominiert.

Fraglos: Der U25-Springpokal ist die ‘Fundgrube’ für die Championatsreiter von morgen. Das passt zu Wiesbaden. „Das PfingstTurnier ist seit vielen Jahren Station des U25-Förderpreises Vielseitigkeit und das mit großer Überzeugung und Begeisterung von unserer Seite“, betont Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC). „Wir wissen, dass der Nachwuchs die Chance braucht, sich unter Topreitern und mit besten Bedingungen zu messen. Wir freuen uns sehr, dass wir auch die besten deutschen Nachwuchsreiter im Springsattel bei uns im Schlosspark zu Gast haben werden. Der U25-Springpokal passt wunderbar zu unserem Konzept.“

Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier wird nach Mannheim und vor Balve die zweite der drei U25-Springpokal-Stationen sein. Die Finalisten treffen sich, wie im vergangenen Jahr, im Rahmen des CHIO Aachen.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und der Louisdor-Preis – Nachwuchspferde Grand Prix (FN)

Die Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung übernahm erstmalig 2012 als Sponsor den Grand Prix (FN) für acht- bis zehnjährige Nachwuchspferde.

Dies ist die perfekte Fortführung und Ergänzung des von der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports in Zusammenarbeit mit dem DOKR ausgeführten Piaff-Förderpreis, der junge Reiter und Reiterinnen bis 25 Jahre fördert und ihnen die Chance gibt, sich langsam mit den höchsten Anforderungen des Dressurreitens vertraut zu machen. Der Louisdor-Preis ermöglicht dies auch den jungen Pferden. Benannt wurde die Turnierserie nach dem letzten Dressurpferd „Louisdor“ von Herrn Klaus Rheinberger, mit dem er an Turnieren teilnahm und seine letzte S-Dressur gewann.

Ausgewählte Turnierstandorte bieten Reitern und Pferden beste Voraussetzungen – so sind Stationen des Louisdor-Preises in diesem Jahr: Horses & Dreams in Hagen a. Tw. (25.-29.04.2018), Internationales Wiesbadener Pfingstturnier (18.-1.05.2018), Gestüt Bonhomme, Werder (21.-24.06.2018), Int. S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier Donaueschingen (16.-18.08.2018), Gut Ising am Chiemsee (04.-09.09.2018). Auf Wunsch der Reiter gibt es auch in diesem Jahr wieder eine 6. Station, der AGRAVIS-CUPs in Oldenburg (01.- 04.11.2018), die in Vorbereitung auf das Finale in der Halle stattfindet. Das Finale findet im Dezember in Frankfurt beim Internationalen Festhallenturnier in der Zeit vom 13.‐16.12.2018 statt.

Die Grand Prix Serie darf nur in den Qualifikations- und der Einlaufprüfung des Finales mit Gerte geritten werden. Die Finalprüfung wird ohne Gerte geritten. Am Finale des Louisdor-Preises nehmen die 1. und 2. platzierten Paare der Qualifikationsprüfungen teil, sofern sie mindestens 65 % erreicht haben.

Zu den bisherigen Siegern zählen unter anderem „Weihegold OLD“ mit Beatrice Buchwald, „El Santo“ mit Isabell Werth und „Dablino“ mit Anabel Balkenhol, die in den deutschen Championatsmannschaften eingesetzt wurden. Im letzten Jahr gewann das Finale Jessica von Bredow‐Werndl auf „TSF Dalera BB“, gefolgt von Dorothee Schneider auf „Faustus 94“ und Ingrid Klimke auf „Franziskus 15“.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und die Event Riders Masters

Die Vielseitigkeitswettbewerbe beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier sind anders, das waren sie immer schon: ganz nah und mittendrin.

Die Vielseitigkeitsstrecke führt durch den idyllischen Schlosspark – nah an den Zuschauern, herrlich zu beobachten, mit dem Zieleinritt auf dem großen traditionellen Springplatz. Internationale Reiter lieben den Schlosspark mit seiner Atmosphäre. Der Bundestrainer der deutschen Vielseitigkeitsreiter, Hans Melzer, ist ein Wiesbaden-Fan. Hier kann er jedes Jahr Nachwuchsreiter und Championatskandidaten testen. Und er ist Stammgast seit vielen Jahren: Michael Jung, der Beste. Der Olympiasieger, der Weltmeister und der jüngste Reitmeister. Auch er liebt dieses Turnier.

Die ERM hat 2017 Premiere in Wiesbaden und zugleich außerhalb Großbritanniens gefeiert – mit großem Erfolg. Die Zielsetzung der ERM freute Reiter, Zuschauer und Veranstalter gleichermaßen: Die verbesserte Darstellung des Sports in den Medien. Alle Ritte wurden mit neuen Kameratechniken übertragen – auch auf einer großen Videowand vor Ort im Stadion – fachkundig kommentiert, mit statistischen Analysen untermauert und jede Menge Reiter-Interviews für die Öffentlichkeit geführt. Zudem wurde das Preisgeld im vergangenen Jahr vervierfacht, in diesem Jahr legt der Veranstalter noch einmal 10.000 Euro drauf.

2018 setzen die Wiesbadener sogar ‘noch eins drauf': Sie haben eine zweite Drei-Sterne-Prüfung ausgeschrieben und bieten den Reitern damit die Chance, ein weiteres Pferd an den Start zu bringen. „Das ist toll! Wir Reiter haben uns im vergangenen Jahr gewünscht, ein zweites Pferd für die Vielseitigkeit nach Wiesbaden mitbringen zu können“, ist Ingrid Klimke begeistert, „und der Veranstalter hat sofort reagiert und das im nächsten Jahr direkt umgesetzt.“

Während die erste Prüfung den internationalen Reitern der ERM vorbehalten ist, können in der zweiten, neu ins Leben gerufenen Deutschlands beste U25-Reiter starten, in der neu eingerichteten Prüfung können aber auch die ERM-Reiter mit einem zweiten Pferd antreten. So wird nicht nur die Attraktivität für die Zuschauer und die heimischen Stars weiter erhöht, auch für die starken Vielseitigkeitsreiter anderer Nationen lohnt sich die Anreise mit zwei Pferden ‘im Gepäck’ noch mehr als mit einem.

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und der U25-Förderpreis – Vielseitigkeit

Deutschlands Vielseitigkeitsnachwuchs ist spitze. Seit Jahren sind die Junioren und Jungen Reiter zuverlässige Medaillenlieferanten bei Europameisterschaften. Der Sprung ins „Senioren”-Lager ist allerdings nicht einfach. Um den jungen Talenten diesen Schritt zu erleichtern, wurde 2012 der U25-Förderpreis Vielseitigkeit geschaffen – hier treten die Reiter zwischen 18 und 25 Jahren gezielt gegeneinander an.

Von Anfang an war Wiesbaden Station dieser wichtigen Förderserie. Erste U25-Förderpreis-Siegerin in Wiesbaden war 2012 Julia Krajewski, die 2016 zu Deutschlands Olympia-Equipe gehörte. Letztes Jahr dominierte Leonie Kuhlmann mit ihrer Kaderpartnerin Cascora die Gesamtwertung bei den ‘U25-Buschis’. 2013 und 2014 gehörten diese beiden schon zu den Besten und vertraten Deutschland bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter, 2015 und 2016 flitzten sie durch Wiesbadens Drei-Sterne-Kurs. Sieben Stationen zählt der U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2018, Wiesbaden ist Station Nummer 3. Eine Station, die immer wieder bewiesen hat: Wer hier besteht, hat Championats-Qualität!

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf die jungen Talente!

 

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und die Almased Dressage Amateurs Serie (ADA)

Das großartige Gefühl auf dem Viereck vor dem Bierbicher Schloss eine Prüfung zu reiten wird in diesem jahr erstmals auch einer Gruppe von Amateuren ermöglicht. Die Almased Dressage Amateurs Dressurserie (ADA) feiert ihr Premierenjahr, das Wiesbadener PfingstTurnier gehört zu den vier auserwählten Stationen. Diese neue internationale Dressur-Serie für Amateure wird organisiert von Helgstrand&Trabjerg und präsentiert von Almased Wellness. Die Serie macht 2018 neben Wiesbaden in Hamburg, im dänischen Aalborg und Herning Station. Wiesbaden ist Station Nummer zwei. Teilnehmen dürfen Dressurreiter, die 26 Jahre und älter und noch nicht in der FEI Weltrangliste gelistet sind. Pro Veranstaltung werden maximal 24 Startplätze vergeben, jeder Reiter darf mit maximal drei Pferden an den Start gehen. Die ADA-Serie umfasst drei Kategorien: die Bronze Tour mit Prix St. Georges und Intermediaire I, die Silber Tour mit Intermediaire I und Intermediaire II und die Gold Tour mit Intermediaire II und Grand Prix.

Isabelle Kettner, in Wiesbaden für die Dressur verantwortlich, betont: „Die Idee der Almased Dressage Amateurs passt sehr gut zu unserem traditionellen, aber trotzdem modernen Turnier. Traditionell auf hohem Niveau – so sind auch die Prüfungen der ADA nicht auf A oder L-Niveau angesetzt, sondern vom Prix St. Georges bis zum Grand Prix. Das passt. Und mit dieser Tour wird eine moderne neue Serie in unser Programm integriert. Ich bin ganz sicher, dass sich viele Reiter über diese neuen Möglichkeiten, in unserem Schlosspark an den Start gehen zu können, freuen.“

Herzlich Willkommen im Schloßpark!

 

DKB-Riders Tour

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