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Disziplinen

Dressur

Eleganz, Konzentration und Perfektion auf unserem Dressurplatz mit der traumhaften Schlosskulisse im Hintergrund, das erleben die Zuschauer bei unseren Dressur-Wettbewerben.

Große Tour

In der großen Tour sind maximal 30 Pferde am Start. Die Prüfungen der großen Tour sind:

  • Grand Prix (für Kür-Reiter)
  • Grand Prix (für Special-Reiter)
  • Grand Prix Kür (mit Musik)
  • Grand Prix Special

Junioren und Junge Reiter

Für den Dressur-Nachwuchs hat das Pfingstturnier eine ganz besondere Bedeutung, denn hier wird die erste Sichtung für die Europameisterschaft durchgeführt. 15 Paare werden vom Bundestrainer nominiert und stellen sich in unterschiedlichen Prüfungen dem Richterurteil. Bei den Junioren (14-18 Jahre) ist das die Internationale FEI-Mannschafts-Aufgabe auf M-Niveau, bei den Jungen Reitern (19-21 Jahre) wird ebenfalls die FEI Mannschaftsprüfung als erste Wertung geritten, nur eben eine Klasse schwerer - als S-Dressur. In der zweiten Runde am Folgetag müssen alle Nachwuchs-Reiter mit ihren Pferden eine Kür auf ihrem Leistungsniveau zu Musik absolvieren. Für Teilnehmer und Zuschauer vor der Schlosskulisse sicherlich ein unterhaltsames und besonderes Erlebnis.

Springen

Die Springprüfungen haben in Wiesbaden seit langem Tradition – ein Garant für Spannung und rasante Wettkämpfe! In Wiesbaden trifft sich regelmäßig die Elite, um sich in den unterschiedlichsten Prüfungen zu messen. Am Start sind die 30 besten Reiter der FEI-Weltrangliste zum Nennungsschluss. Dies allein garantiert schon fairen und spannenden Springsport auf dem einmaligen Parcours im Schlosspark zu Biebrich. Viele unterschiedliche Prüfungen warten auf die Profis und Amateure. Vom klassischen Fehler-Zeit-Springen bis zum rasanten „Wiesbaden Speed“ ist alles vertreten.

Als Etappe der Riders Tour gesellen sich zu den prominenten Teilnehmern noch die zehn Punktbesten der aktuellen Tour-Wertung, sofern sie sich von der oben genannten Weltrangliste unterscheiden. Da sich der Wiesbadener Reit- und Fahr-Club zur Aufgabe gesetzt hat, dem Wiesbadener Publikum Qualität statt Quantität zu bieten, ist das Starterfeld begrenzt. So erleben die Gäste kurzweiligen und spannenden Sport der Extraklasse.

Inzwischen schon Tradition in Wiesbaden: die Youngster-Tour. Hier können die Stars junge, sieben- bis achtjährige Pferde reiten. Den potenziellen neuen Pferdestars wird so die Möglichkeit gegeben, sich in der Welt der internationalen Turniere zu etablieren.

Abgerundet wird das Springprogramm durch die Showprüfung Ride & Drive, der Reitern und Kutschfahren alle Fähigkeiten abverlangt.

Vielseitigkeit

Vielseitigkeit ist der „Mehrkampf“ unter den Pferdesportdisziplinen. Eine Vielseitigkeitsprüfung setzt sich aus den Teilen Dressur, Geländeritt und Parcoursspringen zusammen. Die offizielle internationale Bezeichnung für die Vielseitigkeit ist „Concours complet“ (CC).
Die Dressur wird einzeln geritten und ist stets der Auftakt einer Vielseitigkeitsprüfung. Gewertet wird nach dem in der Disziplin üblichen Modus, allerdings wird das Endergebnis in Strafpunkte umgerechnet. Sie bilden den Grundstock für die weitere Berechnung. Traditionell ist der zweite Teil der Geländeritt über eine mit Naturhindernissen verschiedener Art ausgestattete Geländestrecke (Querfeldeinstrecke, Q-Strecke, Cross Country Course). Der Geländeritt ist in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren, das Überschreiten wird mit Strafpunkten geahndet. Strafpunkte gibt es auch für Verweigerungen, den Sturz eines Reiters oder „gefährliches Reiten“. Der Sturz eines Pferdes führt zum sofortigen Ausschluss.
Das Parcoursspringen, dem in der Regel eine Verfassungsprüfung vorangeht, entspricht den Regeln der Spezialdisziplin Springen. Auch hier können Strafpunkte für Abwürfe, Stürze und Verweigerungen sowie für Zeitüberschreitung hinzukommen. Sieger ist am Ende derjenige Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktezahl.
Die Vielseitigkeitsprüfung stellt als kombinierter Wettkampf geringere Anforderungen in den Spezialdisziplinen, setzt aber eine deutlich höhere Kondition und Ausdauer von Reiter und Pferd voraus.

Beim Pfingstturnier wird eine Kurzvielseitigkeit geritten: Das bedeutet, dass die Prüfung an zwei und nicht drei Tagen ausgetragen werden kann und dass der Geländeteil lediglich aus einer Wegestrecke und einem anschließenden Querfeldeinritt über feste Hindernisse besteht.

Voltigieren

Inzwischen ist diese Disziplin aus dem Schlosspark nicht mehr wegzudenken und sogar seit letztem Jahr international ausgeschrieben. Jahr für Jahr ziehen die „Turner auf dem lebenden Pferde“ mehr begeisterte Zuschauer in ihren Bann. Inzwischen finden sich wahre Fangruppen zu den beiden Teilprüfungen unseres NASPA-Preises ein. Nach einer Einzelwertung müssen sich die antretenden besten deutschen Vereine in einer weiteren „Gruppen-Übung“ dem kritischen Auge der Wertungsrichter stellen. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre bieten wir Ihnen dieses Jahr ein besonderes Schmankerl: Die erste Prüfung findet am Samstagabend unter Flutlicht vor dem erleuchteten Schloss statt. Lassen Sie sich dieses Spektakel nicht entgehen. Auch für das Voltigieren bietet unsere Dressurtribüne „D“ den besten Blick, also ran an die Karten!

 

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